Tochter einer DDR-Politikerin, Schulverweis mit 16 Jahren wegen „unsozialistischen Verhaltens“, Lehre als Schriftsetzerin, anschl. Bildredakteurin bei der Berliner Zeitung und als Requisiteurin, mehrere Jahre Hilfsschwester in der geschl. Psychiatrie, studierte in Leipzig. Dann einjähriger Studienaufenthalt in der Mongolei und Arbeit der „Teppichfabrik Wilhelm Pieck“ in Ulan-Bator. Nach der Rückkehr war sie Lektorin im Altberliner Verlag. 1984 Ausreise nach West-Berlin. Sie schreibt Erzählungen über Erfahrungen aus ihrem Leben u. die komische und groteske Seite des Schicksals. Seit 2000 Mitglied der Dt. Akademie für Sprache und Dichtung, seit 2002 der Akademie der Künste und Gründungsmitglied der Lübecker „Gruppe 05“.

